Stéphanie Balzer, Leiterin Nutzungsmanagement der Allmendverwaltung

Stéphanie Balzer, Bau- und Verkehrsdepartement
  • Name: Stéphanie Balzer
  • Beruf: Kaufmännische Angestellte
  • Funktion: Leiterin Nutzungsmanagement der Allmendverwaltung
  • Departement und Dienststelle: Bau- und Verkehrsdepartement, Tiefbauamt
  • Beim Kanton seit: 2006

Wie sieht ein typischer Arbeitstag für Sie aus?

Die Allmendverwaltung bewirtschaftet und verwaltet den öffentlichen Raum, wobei mein Team für das Nutzungsmanagement zuständig ist. Unter anderem vermieten wir Liegenschaften und bewirtschaften alle permanenten Objekte auf der Allmend, zum Beispiel Restaurants in Parks oder Kioske an Tramhaltestellen. Zudem prüfen wir, ob erstmalige Veranstaltungen oder neue Buvettenstandorte auf der Allmend bewilligungsfähig sind. Die Ausschreibung von Restaurants und Buvetten ist ein wichtiger Teil meiner Arbeit. Ich beteilige mich ausserdem an der Entwicklung neuer Nutzungskonzepte für die Allmend, welche die veränderten Bedürfnisse im öffentlichen Raum aufnehmen. Mein typischer Arbeitstag besteht aus den unterschiedlichsten Themen und Aufgaben. So müssen Konzepte und Richtlinien erstellt, Anspruchsgruppen gepflegt, Veranstaltende beraten, Nutzungen auf ihre Bewilligungsfähigkeit geprüft und komplexe Mietfragen geklärt werden.  

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Welche Anforderungen muss man für die Ausübung Ihrer Aufgaben erfüllen?

Es gibt keine spezifische Ausbildung für die Arbeit bei der Allmendverwaltung. Verwaltungserfahrung ist sicherlich hilfreich. Ein Fachhochschulabschluss ist von Vorteil, aber nicht Pflicht. Dann heisst es Learning by Doing. Gefordert sind schnelles und vernetztes Denken. Ich selbst habe eine kaufmännische Ausbildung und habe mich über die Jahre stetig weitergebildet: Ich verfüge über ein Diploma of Advanced Studies im Bereich Verwaltung mit Schwerpunkt Marketing. Verwaltungsintern habe ich zudem das Laufbahnprogramm durchlaufen.

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Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit am besten und was fordert Sie am meisten?

Der öffentliche Raum ist die wichtigste Begegnungszone im städtischen Leben. Entsprechend wird er von der Bevölkerung intensiv und vielfältig genutzt. Mit meiner Arbeit trage ich einiges zum Leben und zur Vielfalt auf unseren Strassen und Plätzen bei. Das macht mich stolz, weil mir die Stadt am Herzen liegt. Unsere Herausforderung ist es, die unterschiedlichen Bedürfnisse von Privaten, Veranstaltern und Betreibern, aber auch aus der Politik zu koordinieren und die bestmögliche Lösung für alle Seiten zu finden. Oft stehen wir dabei im Rampenlicht der Medien.

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Weshalb haben Sie sich für den Arbeitgeber Basel-Stadt entschieden?

Ich fühle mich mit Basel-Stadt stark verbunden. Vor zehn Jahren hat mich die ausgeschriebene Stelle sofort angesprochen: Arbeit mit dem öffentlichen Raum – das tönte für mich spannend. Seither ist mir meine Arbeit tatsächlich nie langweilig geworden.

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Welche Talente können Sie in Ihrer Funktion besonders gut einfliessen lassen?

Ich kann auch in der grössten Hektik ruhig bleiben und die Nerven behalten. Vernetztes und schnelles Denken liegen mir. Ich bin die geborene Multitaskerin und meine offene Art hilft mir dabei, nicht in den Arbeitstrott zu verfallen.

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